Das war die Bundesgartenschau 2007 in Gera
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Inhaltsverzeichnis
   Buga 2007 - eine große Erfolgsgeschichte mit Langzeitwirkung für die Region
   Besucherbefragung: Gäste geben der Buga 2007 eine glatte Eins
   Statements Akteure Buga-Abschlusspressekonferenz am 10. Oktober 2007
   Das war die Buga 2007: Wichtige Daten und Fakten kompakt
   Positive Bilanz für Grüne Klasse! – 30.000 nutzten das Angebot
   Gelungener Veranstaltungsreigen zu bilanzieren
   Buga-Buch war bei Besuchern sehr beliebt
   Pressemitteilungen zum Download
   Pressemeldungen von Partnern, Sponsoren, Förderern
   Bildergalerie
Buga 2007 - eine große Erfolgsgeschichte mit Langzeitwirkung für die Region

Gera / Ronneburg, 10.10.2007 - Am 14. Oktober schließt nach 171 Tagen die Bundesgartenschau 2007 in Gera und Ronneburg ihre Pforten. Auf der Abschlusspressekonferenz am 10. Oktober zogen alle Akteure eine positive Bilanz. Ihr Fazit: Die erste Bundesgartenschau Thüringens ist ein voller Erfolg in allen Belangen. Die Besucherzahlen entsprechen den Prognosen. Bis heute Morgen (10.10., 10 Uhr) zählten die Organisatoren 1.426.385 Gäste. Das touristische Großereignis mit hoher medialer Beachtung ist beim Publikum ausgesprochen gut angekommen, besagt eine begleitende repräsentative Besucherbefragung. Was vor allem überzeugte: die gärtnerischen Spitzenleistungen mit der üppigen Blumen- und Pflanzenpracht im Hofwiesenpark Gera, die magische Weite der Neuen Landschaft Ronneburg, die Herzlichkeit des Servicepersonals Auch die wirtschaftlichen Effekte sind beachtlich. Besucher aus Nah und Fern lieferten wesentliche Impulse für das Hotel- und Gastgewerbe in der Region, aber auch für den Einzelhandel und den Dienstleistungssektor. Diese summieren sich auf voraussichtliche direkte Nachfrageeffekte in Höhe von ca. 74 Mio. Euro (siehe dazu PI Wirtschaftliche Effekte).

Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus sagte: „Die Bundesgartenschau 2007 in Gera und Ronneburg war ein voller Erfolg für Ostthüringen und den gesamten Freistaat. Sie bleibt ein einmaliges Beispiel für den Aufbau Ost und die deutsche Einheit. Dabei steht Gera mit dem Hofwiesenpark für gelungenen Städtebau und die Neue Landschaft Ronneburg für eines der größten Renaturierungsprojekte weltweit. Die blühenden Landschaften reihen sich nahtlos in die großen Fortschritte ein, die überall in Thüringen seit der Vereinigung Deutschlands erreicht wurden."

Buga-Geschäftsführer Dr. Ernst-Hermann Kubitz hob in seinem Statement hervor: „Die Bundesgartenschau Gera und Ronneburg 2007 ist ein Symbol für den Zukunftswillen der Region und eines ganzen Landes. Nie zuvor waren die Städte Gera und Ronneburg so im Fokus der Aufmerksamkeit der gesamten Bundesrepublik. Das Selbstbewusstsein der Region ist durch die Schaffung dieser beiden attraktiven Landschaften mit jedem Tag der Buga gewachsen. Die Leistungsfähigkeit ist unübersehbar und wird sich auch wirtschaftlich positiv auf die Entscheidungen zukünftiger Investoren auswirken."

Die Buga-Aufsichtsratsvorsitzende und Greizer Landrätin Martina Schweinsburg bedankte sich bei allen Buga-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr beispielhaftes Engagement: „Sie haben mit ihrer herzlichen und freundlichen Art maßgeblich dazu beigetragen, dass die erste Bundesgartenschau Thüringens ein so großer Erfolg geworden ist. Die Gäste haben sich bei uns wohl gefühlt. Durch diese Bundesgartenschau hat eine nahezu unbekannte Region enorm an Popularität gewonnen. Diese Bekanntheit muss auch zukünftig öffentlichkeitswirksam genutzt werden."

Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm freute sich über den Tourismusschub, den die Buga 2007 ausgelöst hat: „Die Geraer Wirtschaft hat Blut geleckt am Tourismus. Jetzt haben wir den Zeitpunkt, wo der Tourismusfaden zu einem dicken Seil gesponnen werden kann - und die Stadtverwaltung Gera wird kräftig mit dran ziehen. Die Buga ist das Werk Tausender Menschen. Alle, die daran beteiligt waren, können stolz auf diese Buga zurück blicken. Ich danke allen, die die Buga angeschoben, organisiert, umgesetzt, begleitet, kritisiert und verteidigt haben."

Manfred Böhme, Bürgermeister von Ronneburg, sagte: „Mehr als 170 Tage stand die Bundesgartenschau und damit auch Ronneburg im Blickpunkt einer nationalen und internationalen Öffentlichkeit. Alle Besucher, ob mit unserer Vergangenheit vertraut oder erst heute damit konfrontiert, konnten sich davon überzeugen, dass die Sanierung eines ehemaligen Uranerzbergbaugebietes mit einer Bundesgartenschau erfolgreich gekrönt wurde. Ronneburg hat das Image der tristen, grauen Wismutstadt abgelegt. Wir blicken hoffnungsvoll in unsere Zukunft und bleiben die Stadt der Buga 2007."

Der Präsident Zentralverband Gartenbau e. V Heinz Herker sagte: „Die neu geschaffenen Garten- und Parklandschaften bleiben als Erholungsgebiet für Generationen. Von Anfang an erlebte die Buga einen großen Zuspruch aus der Bevölkerung, was die Besucher-Umfrage bestätigte. Publikumsmagnete waren etwa die Hallenschauen und der Bereich Friedhof und Grabmale. Dass hier neben Schönem auch höchste Qualität und fachliche Leistung geboten wurden, beweisen die vielen Medaillen für unsere Gartenbaubetriebe. Ein starker Auftritt der Branche war diese Buga.

Weitere Details sind in folgenden Presseerklärungen und Dokumenten nachzulesen:

PI Besucherbefragung mit Folienvortrag
PI Wirtschaftliche Effekte (Faktenpapier)
PI Statements Akteure
PI Daten und Fakten kompakt
PI Positive Bilanz für Grüne Klasse!
PI Veranstaltungsreigen
PI Buga-Buch
PI Florale Aspekte
...und weitere Pressemeldungen von Partnern, Sponsoren, Förderern

Besucherbefragung: Gäste geben der Buga 2007 eine glatte Eins

Gera / Ronneburg; 10.10.2007 - Bestnote für die erste Bundesgartenschau Thüringens in Gera und Ronneburg. Das touristische Großereignis ist bei seinen Gästen ausgesprochen gut angekommen. Neun von zehn Befragten, besagt  eine in drei Erhebungswellen im Auftrag der Deutschen Bundesgartenbaugesellschaft mbH (Bonn) durchgeführte repräsentative Besucherbefragung, sind mit dem Gesamtpaket Buga 2007 sehr zufrieden und vergeben eine glatte Eins. „Die Mittelwerte der Beurteilungen sind über alle Erhebungswellen absolut konstant und dokumentieren gleichbleibend hohe Zustimmungswerte. Manches Unternehmen würde sich eine solche Beurteilung wünschen, wenn es um die Loyalität seiner Kunden geht", sagte der Projektleiter Sören Schiller des mit der Studie beauftragten Marktforschungsinstituts IMK aus Erfurt und ergänzte: „Die diesjährige Buga setzt damit ein deutliches Ausrufezeichen und ist gleichzeitig Maßstab für kommende vergleichbare Veranstaltungen".

Ausnahmslos alle Attraktionen wurden positiv wahrgenommen. Einige übten dabei eine besondere Anziehungskraft und Faszination aus. Im Hofwiesenpark Gera waren dies die Blumenhalle und der Blütenkorso. Sie wurden von über 85% der Befragten besucht. Eine ebenso hohe Zahl der Befragten gab an, dass ihnen die Attraktionen „sehr gut" gefallen haben. In der Neuen Landschaft Ronneburg wurde die Drachenschwanzbrücke am häufigsten besucht. Auch hier wurden alle Attraktionen zwischen „sehr gut" und „eher gut" beurteilt. Die Ergebnisse spiegeln somit eine hohe Zufriedenheit der Besucher mit der Planung und Umsetzung der einzelnen Attraktionen vor Ort wider.

57% der Gäste kamen aus dem Freistaat Thüringen. Dabei stellen die Einwohner Geras mit 27% Besuchern den vergleichsweise größten Anteil. Im Vergleich zur Buga 2005 in München konnte der diesjährige Gartenevent prozentual fast doppelt so viele überregionale Gäste anlocken (43% zu 22%) Besonders positiv zu werten ist die sehr hohe Wiederbesuchsabsicht der Buga-Region. So geben 80% der Befragten an, Gera und Ronneburg in Zukunft wieder besuchen zu wollen, 84% streben einen wiederholten Besuch Ostthüringens an und 89% der Befragten wollen auf jeden Fall Thüringen wieder besuchen. Hieraus ergibt sich ein hoher, wenngleich aktuell noch nicht quantifizierbarer, wirtschaftlicher Effekt für die Kernregion sowie den gesamten Freistaat Thüringen.

Ein Fünftel der Befragten waren unter 40 Jahre alt, 36% unter 50 Jahre. Die Buga 2007 war somit nicht nur für ältere Besucher attraktiv, sondern entsprach in ihrer Besucherstruktur in etwa der gesamtdeutschen Altersverteilung. Knapp die Hälfte der befragten Besucher reiste mit dem PKW an, weitere 16% mit dem Reisebus.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis wurde insgesamt von drei Viertel der Befragten als mit „in Ordnung" beurteilt. Gleichwohl werden von den Gästen auf der Buga 2007, anders als etwa im Vergleich zur Buga 2005 in München, nur in geringerem Umfang weitere Ausgaben getätigt. So liegt das Ausgabenmittel bei ca. 8,50 Euro pro Person. Allerdings sind die Haushaltsnettoeinkommen der in Gera und Ronneburg Befragten auch deutlich niedriger - so verfügen 36% der Befragten nach eigenen Angaben über ein Haushaltsnettoeinkommen von unter 1.500 Euro.

Eine Bundesgartenschau wird in großem Umfang auch durch regionale und überregionale Sponsoren unterstützt. Diese können sich in Gera und Ronneburg über adäquate Gegenleistungen freuen, denn eine Vielzahl der Besucher konnte eine Reihe an Sponsoren erinnern. So stehen insbesondere Langnese, Coca-Cola und Köstritzer als Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie neben einer Reihe regionaler Unternehmen wie der Sparkasse Gera-Greiz und den Gera Arcaden im Fokus. Die Erinnerungswerte liegen nach Angaben der Marktforschung deutlich über denen vergangener Bundesgartenschauen, welches ein Zeichen für eine gelungene partnerschaftliche Einbindung der Sponsoren in das Gesamtkonzept ist. Die Sponsoren profitieren somit von einer erhöhten Bekanntheit. Weiter ist zu erwarten, dass das positive Image der Buga 2007 auch in einem gewissen Umfang auf die Unternehmen übertragen werden kann.

Insgesamt wurden über den gesamten Zeitraum der Bundesgartenschau 2007 900 Interviews durch Interviewer des Instituts für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung (IMK) aus Erfurt geführt. Die Gesamtergebnisse der Besucherbefragung liegen der Deutschen Bundesgartenbaugesellschaft mbH in Bonn vor.

Statements Akteure Buga-Abschlusspressekonferenz am 10. Oktober 2007

Dieter Althaus, Ministerpräsident des Freistaats Thüringen:

„Die Bundesgartenschau 2007 in Gera und Ronneburg war ein voller Erfolg für Ostthüringen und den gesamten Freistaat. Sie bleibt ein einmaliges Beispiel für den Aufbau Ost und die deutsche Einheit. Dabei steht Gera mit dem Hofwiesenpark für gelungenen Städtebau und die Neue Landschaft Ronneburg für eines der größten Renaturierungsprojekte weltweit. Die blühenden Landschaften reihen sich nahtlos in die großen Fortschritte ein, die überall in Thüringen seit der Vereinigung Deutschlands erreicht wurden."

 

Dr. Ernst-Hermann Kubitz, Geschäftsführer Buga 2007 GmbH:

„Die Bundesgartenschau Gera und Ronneburg 2007 ist ein Symbol für den Zukunftswillen der Region und eines ganzen Landes. Das haben die drei höchsten deutschen Repräsentanten - Bundespräsident Horst Köhler im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung, Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich ihres Besuches und der Präsident des Deutschen Bundestages Norbert Lammers in seiner Rede zum Tag der Deutschen Einheit - ausdrücklich gewürdigt. Nie zuvor waren die Städte Gera und Ronneburg so im Fokus der Aufmerksamkeit der gesamten Bundesrepublik. Das Selbstbewusstsein der Region ist durch die Schaffung dieser beiden attraktiven Landschaften mit jedem Tag der Buga gewachsen. Die Leistungsfähigkeit ist unübersehbar und wird sich auch wirtschaftlich positiv auf die Entscheidungen zukünftiger Investoren auswirken."

Martina Schweinsburg, Greizer Landrätin und Buga-Aufsichtsratsvorsitzende:

„Ein dickes Kompliment geht an alle Buga-Mitarbeiter. Sie haben mit ihrer herzlichen und freundlichen Art maßgeblich dazu beigetragen, dass die erste Bundesgartenschau Thüringens ein so großer Erfolg geworden ist. Die Gäste haben sich bei uns wohl gefühlt. Mit 28.000 verkauften Dauerkarten wurden die Erwartungen der Veranstalter um über 10.000 Stück übertroffen. Durch diese Bundesgartenschau hat eine nahezu unbekannte Region enorm an Popularität gewonnen. Diese Bekanntheit muss auch zukünftig öffentlichkeitswirksam genutzt werden."

Dr. Norbert Vornehm, Oberbürgermeister Gera:

„Gera hat die Prüfung als Tourismusstadt bestanden. Die Geraer Wirtschaft hat Blut geleckt am Tourismus. Wir haben zurzeit eine Stimmung, die klar für ‚Weitermachen' steht. Während früher mancher meinte: ‚Ach hierher kommt sowieso niemand. Gera ist doch ohne Pfiff', der überlegt sich jetzt, womit er die Touristen doch für Gera und sein Geschäft begeistern kann. Jetzt haben wir den Zeitpunkt, wo der Tourismusfaden zu einem dicken Seil gesponnen werden kann - und die Stadtverwaltung Gera wird kräftig mit dran ziehen. Die Buga ist das Werk Tausender Menschen. Alle, die daran beteiligt waren, können stolz auf diese Buga zurück blicken. Ich danke allen, die die Buga angeschoben, organisiert, umgesetzt, begleitet, kritisiert und verteidigt haben."

Manfred Böhme, Bürgermeister Ronneburg:

„Das größte Fest in der Geschichte unserer Kleinstadt geht dem Ende zu. Mehr als 170 Tage stand die Bundesgartenschau und damit auch Ronneburg im Blickpunkt einer nationalen und internationalen Öffentlichkeit. Alle Besucher, ob mit unserer Vergangenheit vertraut oder erst heute damit konfrontiert, konnten sich davon überzeugen, dass die Sanierung eines ehemaligen Uranerzbergbaugebietes mit einer Bundesgartenschau erfolgreich gekrönt wurde. Ronneburg hat das Image der tristen, grauen Wismutstadt abgelegt. Wir blicken hoffnungsvoll in unsere Zukunft und bleiben die Stadt der Buga 2007."

Heinz Herker, Präsident Zentralverband Gartenbau e. V.:

„Bald ist die Buga zu Ende. Doch die neu geschaffenen Garten- und Parklandschaften bleiben - als Erholungsgebiet für Generationen. Von Anfang an erlebte die Buga einen großen Zuspruch aus der Bevölkerung, was die Besucher-Umfrage bestätigte. Auch unsere Verbände haben die Buga genutzt und gerne unterstützt, indem sie beispielsweise viele Gremiensitzungen hier abgehalten haben. Publikumsmagnete waren etwa die Hallenschauen und der Bereich Friedhof und Grabmale. Dass hier neben Schönem auch höchste Qualität und fachliche Leistung geboten wurden, beweisen die vielen Medaillen für unsere Gartenbaubetriebe. Ein starker Auftritt der Branche war diese Buga. Das wurde uns auf unserem Gartenbautag von der Politik - allen voran Bundeskanzlerin Merkel - bestätigt."

Das war die Buga 2007: Wichtige Daten und Fakten kompakt

Buga 2007: Positive Signale und zukunftsweisende Impulse

  • Initialzündung für verbesserte Infrastruktur auf breiter Basis
  • Dynamische Weiterentwicklung zu einer Region mit hoher Anziehungskraft
  • Imagegewinn und Impulsgeber für weitere Wirtschafts- und Tourismusentwicklung
  • Bringt Rückenwind für weitere Vorhaben

Buga 2007: Finanzpaket 

  • Gesamtfinanzierungsvolumen 146 Mio. Euro
  • Davon Investitionen in den Regionen Gera und Ronneburg 110 Mio. Euro
  • Davon Aufwendungen für Vorbereitung und Durchführung 36 Mio. Euro
  • Fördermittel Freistaat Thüringen 86 Mio. Euro
  • Eigenanteile Kommunen 35 Mio. Euro

Buga 2007: Motor für Wirtschaft und Tourismus 

  • Großer Anteil des Gesamtvolumens der getätigten Investitionen kam in Form von Aufträgen der regionalen Wirtschaft zu Gute
  • Hoher Anteil überregionaler Gäste: 42% der Besucher kommen nicht aus Thüringen
  • Mehr Schlafgäste: Deutliche Steigerung der Übernachtungszahlen in Gera von Januar bis Juli 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (+57%); allein im Juli 2007 hat sich die Zahl der Übernachtungen in Gera mehr als verdoppelt (+109%)
  • Hohe ökonomische Effekte: 56 Mio. Euro zusätzliche Bruttoumsätze (vgl. IMK-Papier; ohne Einnahmen aus Eintrittsgeldern)
  • Täglich waren bis zu 1.000 Menschen auf der Buga tätig (Stammpersonal, Service, Gastronomie, gärtnerische Pflege, Reinigungskräfte, Sicherheitspersonal, Polizei, Erste Hilfe, weitere Dienstleister)

Top-Daten zur Buga 2007 

  • 1,426 385 Besucher (Stand: 10.10., 10 Uhr)
  • Bestbesuchte Tage: 25.08. (25.089); 05.08. (24.592); 16.09. (23.011); 08.07. (21.110); 26.08. (20.625)
  • 28.021 Dauerkarten; eine Dauerkarte wurde durchschnittlich 14 Mal genutzt
  • 171.662 PKW (Stand 07.10.); im August fuhren 49.260 PKW die Buga-Parkplätze an
  • Die Shuttlebusse legten über 620.000 Kilometer zurück (=15,5 Mal die Erde umrundet) und beförderten 800.000 Menschen zwischen beiden Arealen; an Spitzentagen fanden bis zu 209 Shuttlebusfahrten statt; insgesamt wurden rund 22.000 Shuttlebusfahrten durchgeführt
  • Die Besucherbahn in Ronneburg beförderte nahezu 82.000 Gäste
  • Kremserfahrten: Es wurden im Durchschnitt 10 Personen/Tag durch das Gessental befördert
  • 6.500 Reisebusse aus ganz Deutschland (Anteil Ausland: 2%) brachten fast 250.000 Gäste nach Gera und Ronneburg; das sächsische Reiseunternehmen Polster und Pohl aus Leipzig führt die Hitliste der Unternehmen an und brachte fast 4.500 Reisende zur Buga 2007
  • 65.000 Deutsche Bahn-Kombitickets
  • Über 400.000 Menschen besuchten die Wismut-Ausstellung
  • Über 20.000 Buga-Maskottchen wurden verkauft
  • Erfolgsstory Umweltbildung auf der Buga: 30.000 Schüler nutzten das Angebot der Grünen Klasse!; fast 200.000 Besucher haben die Ausstellung Nachwachsende Rohstoffe gesehen; 35.000 besuchten den Pavillon „Globale Entwicklung" und die am 7. August eröffnete Ausstellung „Selbsthilfe der Natur" sahen über 15.000 Leute
  • Rund 250 Vierbeiner wurden in den Hundeboxen betreut
  • Bis zu 124 Fahrräder wurden täglich verliehen
  • 1.500 akkreditierte Medienvertreter

Gärtnerische Höchstleistungen, abwechslungsreiche Pflanzungen, Medaillenregen

 

  • 479 Aussteller mit 883 Wettbewerbsbeteiligungen
  • 20 Ausstellungen in der Blumenhalle (Gera); 6 Ausstellungen im Blumenkabinett (Ronneburg); eine vorgezogene Azaleen- und Kamelienschau in der Bogenbinderhalle in Ronneburg und eine Ikebana-Ausstellung in der Panndorfhalle Gera
  • Flächen mit drei verschiedenen Bepflanzungen auf beiden Arealen: Frühjahr, Sommer, Herbst
  • 381 Neuheiten sowie einige Millionen Pflanzen
  • Dauerhafte Stauden, Rosen, Rhododendron
  • Highlight Denkmal und Grabbepflanzung
  • Medaillenflut: 2.596 Goldmedaillen, 2.018 Silbermedaillen, 1.236 Bronzemedaillen, 190 Große Goldmedaillen, 115 Ehrenpreise

 

Gastronomisches

 

  • 100 Kilometer Thüringer Bratwurst und 2.000 Kilogramm Sauerbraten wurden verspeist
  • 840.000 Tassen Kaffee wurden getrunken
  • 155.000 Liter Bier oder 465.000 Gläser (à 0,3 l) gingen über den Tresen

 

Besucherbefragung mit viel Lob

 

  • Hohe Zufriedenheit: Neun von zehn Befragte sind von dem „Gesamtkunstwerk Buga" sehr angetan
  • Besuch beider Ausstellungsteile an einem Tag durch zwei Drittel der Befragten
  • Top-Noten für Blütenkorso, Hallenschauen, Drachenschwanz und weitere Attraktionen
  • Buga 2007 spricht auch jüngeres Publikum an
  • Sponsoren werden mit ihren Produkten umfassend wahrgenommen
  • Wiederbesuchsabsicht der Region fällt sehr hoch aus

 

Veranstaltungen

 

  • Über 2000 Veranstaltungen
  • 27.000 Mitwirkende

 

Kirche auf der Buga 2007

 

  • 400 Veranstaltungen, davon 170 Mittagsgebete und 35 Gottesdienste
  • Veranstaltungshöhepunkt war der Eröffnungsgottesdienst am 27.04.
  • Über 200 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer
Positive Bilanz für Grüne Klasse! – 30.000 nutzten das Angebot

Gera/Ronneburg, 10. Oktober 2007 - Wenn die Projektleiterin der Grünen Klasse! auf der  Bundesgartenschau 2007, Ulrike Müller, auf fast 1500 Veranstaltungen des umweltpädagogischen Angebotes zurück blickt, dann verteilen sich diese auf 134 buchbare Themen. Dazu kamen im Verlaufe der Buga 77 offene Angebote mit viel Wissenswerten und Experimenten rund um die Themenfelder Klima, Kräuter, Lehmbau oder auch heimische Tier- und Pflanzenarten. Hinzu können 18 Aktionstage im Bereich der Nachwachsenden Rohstoffe, dabei wurde der Fokus vor allem auf Biokraftstoffe, Dämmstoffe und Heizen gelegt. Die freien Angebote wurden von allen Altersgruppen gut angenommen, hier spannte sich der Bogen von den Kleinkindern bis zu den Senioren.

Mit der Auslastung des umfangreichen Angebotskatalogs, für den die Grüne Klasse 50 Kooperationspartner und 255 Referenten aus dem gesamten Land Thüringen gewinnen konnten, sind die zehn Leute aus dem Team von Ulrike Müller mehr als zufrieden. Insgesamt konnten sie fast 30.000 Schüler auf der Buga begrüßen, welche nicht nur aus der näheren Umgebung kamen. Zwar kamen die meisten der Gruppen aus dem Landkreis Greiz, der Stadt Gera und aus den weiteren thüringischen Städten Weimar, Erfurt und Jena, aber viele Schüler reisten auch aus Sachsen und Sachsen-Anhalt an, um eines der begehrten Angebote zu nutzen.

„Als besondere Highlights haben sich drei Angebote herausgestellt", resümiert Ulrike Müller. „Allein 113 Gruppen buchten das Angebot zum Wandel der Landschaft in Ronneburg ‚Vom Förderturm zu Erlebnisbrücke', 53 Mal wurde ein Angebot zum Klimaschutz gebucht und 52 Mal hieß es ‚Ohne Bienen keine Äpfel'."

Als gut besucht können auch die Ausstellungen in der Neuen Landschaft gelten: Fast 200.000 Besucher haben die Ausstellung über Nachwachsende Rohstoffe gesehen, der Pavillon Globale Entwicklung kann auf 35.000 Besucher verweisen und die im Rittergut am 7. August eröffnete Ausstellung „Selbsthilfe der Natur" kann schon jetzt auf fast 15.000 Gäste stolz sein.

Gelungener Veranstaltungsreigen zu bilanzieren

Gera/Ronneburg, 10.10. 2007 - Die Veranstaltungsabteilung der Bundesgartenschau 2007 verweist auf eine sehenswerte Bilanz. Die sechs Mitarbeiter und der Veranstaltungschef Manfred Rademacher können durchschnittlich über zehn Veranstaltungen täglich bilanzieren, welche auf den vier Bühnen oder auch mobil im Gelände zum Hören und Schauen verführten. Hinzu kommen viele hundert Talkrunden und Präsentationen im Thüringen-Pavillon und im Kirchenzelt. Regionen und Initiativen stellten sich gerade hier vor. Auch in Ronneburg waren die Pavillons mit Vorträgen und Talkrunden immer wieder gern aufgesuchte Veranstaltungsorte.

Mit 15.000 frohgelaunten Gästen kam die erste Bundesgartenschau Thüringens am 27. April ab 11 Uhr prima aus den Startlöchern. Bei Kaiserwetter erlebten sie eine denkwürdige Gala, welche live in der ARD übertragen wurde.  Ein immer wieder für positive Schlagzeilen sorgender  Veranstaltungsreigen mit über 2000 Veranstaltungen konnte beginnen. Am 5. Mai gaben die Prinzen ihr erstes Open Air Konzert des Jahres 2007 in der Neuen Landschaft Ronneburg, welches schätzungsweise 8000 Menschen in seinen Bann zogen.

Mit 850 Sängern aus 30 Chören war der Tag der Volkssolidarität am 2. Juni auch für 5000 Mitglieder dieses Verbandes aus der ganzen Bundesrepublik Anlass zu einem Besuch im Hofwiesenpark Gera. Nur einen Tag später wurde in Ronneburg in Zusammenarbeit mit der Wismut  zur großen Bergmannsparade geladen: 1600 Bergleute aus 55 Traditionsvereinen zogen mit ihren Uniformen durch die Stadt Ronneburg zur Freude tausender Besucher in die Neue Landschaft. Allein an diesem Wochenende lockte die Bundesgartenschau 2007 über 40.000 Besucher auf beide Areale.

Die Karibische Nacht am 23. Juni illuminierte den abendlichen Hofwiesenpark in Gera und versetzte insgesamt über 10.000 Gäste bis Mitternacht mit einem Mix aus Tanz und heißen Rhythmen in elektrisierende Hochstimmung.

Dicht gefüllte Plätze im Hofwiesenareal konnten am 24. Juni auch die Schlagerbarden, am 21. Juli die Vogtlandphilharmonie mit Philharmonic Rock und am 12. August die Schwarzmeerkosaken und Peter Orloff für sich verbuchen. Jubel herrschte rund um die Hofwiesenbühne, als die Stars der Lindenstraße am 2. September mit ihren Fans plaudern konnten, ihnen Autogramme ausschrieben und gemeinsam mit ihnen die mittlerweile 1135. Folge der Sonntag-Vorabendserie schon am Mittag sehen konnten.

Für viele tausende Kinder war der MDR-Kindertag am 1. Juni ein besonderer Anziehungspunkt ebenso wie der Weltkindertag, welcher am 20. September von unicef organisiert wurde. Sie brauchten keine Sitzreihen, sondern belebten überall mit ihrer lebendigen Fröhlichkeit den Park.  

Ob die Lange Nacht des Kabaretts, das Elisabethfest, das Festival Alles Theater, der MDR-Musiksommer - die Buga verbindet sich für viele Menschen mit wunderbaren Erinnerungen. Und mit emotionalen Erlebnissen, die zum Beispiel durch Feuerwerksinszenierungen möglich wurden. Die Veranstaltungsabteilung verabschiedet sich mit dieser Buga, wünscht aber den beiden Arealen auch durch weitere gute Veranstaltungen eine weitere gute Nutzung.

Buga-Buch war bei Besuchern sehr beliebt

Gütersloh, 10.10.2007 - Das offizielle Buch zur Bundesgartenschau 2007 in Gera und Ronneburg, ein 148 Seiten dicker praktischer Geländeführer mit allen relevanten Informationen, ist sehr gut angenommen worden. „Zum Abschluss werden rund 15.000 Exemplare verkauft sein", sagte Stephan Braun, verantwortlicher Projektleiter des Herausgebers medienfabrik, Gütersloh GmbH. „Viele Bücher wurden auch  außerhalb Thüringens abgesetzt. Das zeigt auch das bundesweitere Interesse an der ersten Bundesgartenschau im Freistaat". Nur 4,95 Euro kostet das durchgehend vierfarbig gestaltete Taschenbuch. Erhältlich ist es auch in den nächsten Tagen noch in vielen Buchhandlungen, Kiosken, Touristinformationen, weiteren Verkaufsstellen in Gera, Ronneburg und in der Region, an allen Buga-Eingängen, in den beiden Merchandising-Shops auf dem Gelände sowie direkt bei der medienfabrik Gütersloh GmbH erhältlich (Tel. 05241-2348084).

Begeistert sind die Käufer vor allem von den vielen gärtnerischen Inhalten des Ausstellungskatalogs. So erfahren die Besucher beispielsweise Hintergründe zum Arboretum und zum Rosengarten in  Ronneburg, Wissenswertes über die Dahlienarena und die Staudengärten in Gera und die prachtvollen Rhododendren-Pflanzungen im Park der Villa Jahr. Auch gibt es praktische Tipps für den Garten zu Hause, wie zur Überwinterung von Laubgehölzen oder zur Rosenpflege.

Das Buch zur Bundesgartenschau 2007 ist im „Garten und Leben"-Team der medienfabrik (Bertelsmann AG) entstanden, welches seit mehreren Jahren auf gärtnerische Themen spezialisiert ist. Die Gütersloher, die bereits das erfolgreiche Magazin zur Buga in Potsdam 2001 produzierten und unter anderem auch für die Herausgabe des Gartengestaltungsmagazins „Eden" verantwortlich zeichnen, haben das neue Gartenschaubuch im gewohnten Full-Service erstellt: von der Konzeption über die Redaktion, Fotografie und Grafik bis hin zum Anzeigenmarketing und  Vertrieb.

Pressemitteilungen zum Download

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1 Buga 2007 - eine große Erfolgsgeschichte mit Langzeitwirkung für die Region 
2 Das war die Buga 2007: Wichtige Daten und Fakten kompakt 
3 Besucherbefragung: Gäste geben der Buga 2007 eine glatte Eins 
4 Statements Akteure Buga-Abschlusspressekonferenz am 10. Oktober 2007 
5 Positive Bilanz für Grüne Klasse! – 30.000 nutzten das Angebot
6 Gelungener Veranstaltungsreigen zu bilanzieren
7 Besucherbefragung zur Bundesgartenschau Gera und Ronneburg 2007
8 Wirtschaftliche Effekte BUGA 2007

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Der Abdruck dieser Fotos ist honorarfrei.

Fotoquellen: BUGA 2007 GmbH

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